"AUF EINEN BLICK"

Musikproben:

Montags

19.45 Uhr - 21.45 Uhr

 

Wo?

Aula, "Lindenschule" Neuenstadt

 

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AUSZÜGE AUS UNSERER VEREINSCHRONIK - SEITE 3

1914
Wegen Kriegsausbruch vorläufige Auflösung.

1919
Stadtschultheiß Obermeier rief zum Neubeginn auf, das neue Probelokal war das Wachhaus beim Bärenbrunnen.

 

1933-34

Die Kapelle musste an einigen städtischen Veranstaltungen anlässlich der nationalsozialistischen Machtergreifung teilnehmen und wurde in SA-Kapelle umbenannt und in Uniformen gekleidet.

In der Folgezeit spielte die Kapelle hauptsächlich Marschmusik bei Umzügen und Kundgebungen der NSDAP.

Als die Musiker zu militärischen Übungen verpflichtet werden sollten, um zu spielen, lehnten einige Mutige von ihnen die weitere Mitarbeit, trotz Einbestellung in die Kreisparteileitung, öffentlicher Verunglimpfung und beruflicher Nachteile, in der Kapelle ab.

Um das Fortbestehen der SA-Kapelle gewährleisten zu können, wurden auswärtige Musiker aufgenommen.

 

1935-46

Aus dieser Zeit sind keine Eintragungen in der Chronik des Vereins vorhanden.

Als 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach, wurden die meisten Musiker zum Militärdienst eingezogen. Die Spielfähigkeit der Kapelle war damit nicht mehr gewährleistet. Durch Kriegseinwirkung wurde die Stadt zerstört. Die Musikinstrumente gingen fast alle in den Trümmern verloren. Das Notenmaterial, das in der Volksschule aufbewahrt war, wurde von den Besatzern vernichtet. So war ein mit viel Mühe und Fleiß erstelltes kulturelles Gemeinschaftswerk seinem scheinbaren Ende sehr nahe.

 

1946

Nach Kriegsende bat Bürgermeister Domay interessierte Musiker zu einem Gespräch zwecks Neugründung der Stadtkapelle in das Rathaus. Da der frühere Dirigent Bohrßen verstorben war, wurde Gustav Kreeb mit dem Aufbau und der Leitung der Kapelle beauftragt. Der Bürgermeister
sagte finanzielle Hilfe der Stadtgemeinde für Anschaffung von Noten zu. Gustav Kreeb gelang es ehemalige Musiker und interessierte junge Leute für die Mitarbeit in der wiedergegründeten Kapelle zu gewinnen.

Die neue Stadtkapelle bestand aus Gustav Kreeb, Otto Neumeister, Karl Diegele, Heinz Retter, Otto Retter, Willy Schukraft, Wilhelm Zeh, Fritz Kreeb, Wilhelm Kress und Karl Vogg. Nach intensiver Probenarbeit konnte bereits nach einem Monat vom Turm geblasen werden. Am Heiligen Abend spielten die Musiker an sechs Plätzen Weihnachtslieder.

 

1949

fand mit dem "Kinderfest" das erste Fest nach Kriegsende auf dem Sportplatz statt. Die Kapelle begleitete den Festumzug und spielte anschließend auf einem Festwagen zur Unterhaltung.

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